Windows Server 2022 Produktbild

Windows Server 2022, das neueste Betriebssystem von Microsoft für Serverumgebungen, beinhaltet viele neue Funktionen und in der Weiterentwicklung wurde einiges verbessert.  Einen Grundpfeiler des Betriebssystems bildet die Zero-Trust-Sicherheitsphilosophie. Mit dieser verbesserten Sicherheitsarchitektur soll den ständig wechselnden Bedrohungen vorbeugend entgegengewirkt werden. Um es Unternehmen leichter zu machen, ihre IT-Infrastruktur in die Cloud zu migrieren und dabei die Flexibilität zu erhöhen, wurde speziell auch die Hybrid- und Cloud-Integration bei Windows Server 2022 weiterentwickelt.

 

Windows Server – was ist das?

Windows Server bezeichnet ein Betriebssystem von Microsoft, das speziell für den Einsatz als Datenserver entwickelt wurde. Als Teil der Windows-Produktfamilie stellt es eine Reihe von Funktionen und Diensten für Netzwerke und IT-Infrastrukturen bereit.

Netzwerke und Datenzentren können mit den verschiedenen Funktionen von Windows Server betrieben werden. Das Betriebssystem erlaubt es den Nutzern, Benutzerkonten zu erstellen und die entsprechenden Rechte zu verwalten, Dateien freizugeben, DNS- und DHCP-Dienste bereitzustellen, Remotezugriffe auf Server zu gewähren, Sicherheitsfunktionen zu konfigurieren (z. B. Firewalls und VPNs) sowie Webanwendungen und Datenbanken zu hosten.

Die verschiedenen Ausgaben von Windows Server sind auf unterschiedliche Anforderungen von Unternehmen und Organisationen abgestimmt. Sie haben jeweils einen anderen Umfang an Funktionen und machen es möglich, Server und Anwendungen auf verschiedene Weisen zu skalieren und zu verwalten. Dementsprechend sind die Editionen – z. B. Windows Server Standard, Datacenter, Essentials und Hyper-V Server – auch preislich anders gestaltet.

 

Was kostet Windows Server?

Grundsätzlich kann man für eine Standard-Lizenz von Windows Server mit einigen hundert bis tausend Euro rechnen.

Die tatsächlichen Kosten hängen allerdings von verschiedenen Faktoren ab, wie etwa der Ausgabe, den Lizenzierungsoptionen und dem Vertriebskanal.
Jede Edition beinhaltet andere Funktionen und ist damit auch vom Preis her anders gestaltet – die beliebtesten Editionen sind Windows Server Standard und Datacenter.
Je nachdem, wie viele Lizenzen benötigt werden, berechnet sich der Preis – entweder sind die Lizenzen pro Server oder pro Prozessor-Kern verfügbar und die Lizenzgebühren werden einzeln addiert, oder es werden sogenannte Volumenlizenzen vergeben, die gleich mehrfache Lizenzen beinhalten. Diese Variante ist für Unternehmen nicht nur günstiger als der Erwerb von Einzellizenzen, sondern spart dazu auch noch Verwaltungsaufwand.

Auch der jeweilige Vertriebskanal, über den die Windows-Server-Lizenzen bezogen werden, bestimmt den Preis. Gebrauchte Lizenzen für das Betriebssystem sind in der Regel deutlich günstiger als neue. Hier finden Sie unsere gebrauchten Lizenzen von Windows Server 2022.

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Windows Server 2022 vs. 2019 – was ist neu?

Im Vergleich zur Vorgängerversion Windows Server 2019, bieten die Weiterentwicklungen von Windows Server 2022 Unternehmen neue Möglichkeiten, ihre IT-Infrastrukturen zu verbessern und zu modernisieren. Was sind die wichtigsten Neuerungen?

  • Verbesserte Sicherheitsarchitektur auf Basis der Zero-Trust-Sicherheitsphilosophie, beispielsweise mit Microsoft Defender for Endpoint zur Erkennung von Bedrohungen.
  • Leichtere Hybrid- und Cloud-Integration mit Microsoft Azure – die Migration von lokalen Servern zu Azure wird durch neue, im Vergleich zur 2019er-Version erweiterte Funktionen unterstützt.
  • Noch bessere Verwaltung mit einer weiterentwickelten Oberfläche für Server und Cluster – das Windows Admin Center ist mit erweiterten Funktionen standardmäßig in Windows Server 2022 integriert.
  • Weiterentwickelte Virtualisierung – Windows Server 2022 enthält neue Funktionen für Hyper-V, einschließlich der Unterstützung für Virtualisierung auf ARM-Prozessoren und Verbesserungen bei der Skalierbarkeit von VMs.
  • Mehr Container-Unterstützung – das schließt auch Kubernetes 1.21 und die Container-Isolation mit ein.
  • Neue Storage-Funktionen für die persistente Speicherung und NVMe-oF (NVM Express over Fabrics).
  • Optimierte Performance – Netzwerkverkehr und Storage-Workloads haben in Windows Server eine noch bessere Verarbeitungsleistung zur Verfügung.

 

Windows Server 2022 vs. 2016 – was war in der alten Version nicht verfügbar?

Auch wenn Windows Server 2016 ein tadelloses Betriebssystem für Datenserver ist – die folgenden Weiterentwicklungen sind erst mit der weiterentwickelten Version Windows Server 2022 verfügbar. Was zeigt der Vergleich?

  • In Sachen Sicherheit gibt es einige Verbesserungen – etwa mit der „virtualization-based security“ (VBS). Auch die Hardware-Sicherheit ist mit den älteren Prozessoren nicht so hoch und damit der Schutz vor Angriffen nicht in gleichem Maß gegeben.
  • Werkzeuge zur Verwaltung: Die neue Version des Windows Admin Centers fehlt bei Windows Server 2016, was einen eingeschränkten Funktionsumfang im Vergleich zur 2022er-Version bedeutet.
  • Hybride Cloud-Integration: Es gibt bei Windows 2016 keine integrierte Unterstützung für Azure Arc und Azure Automanage.
  • Die hohe Leistung von Windows Server 2022 im Bereich der Netzwerk- und Speicherfunktionen ist bei Windows Server 2016 nicht derart stark.
  • Fortschrittliche Container-Funktionen wie die Unterstützung für eine Kubernetes-Orchestrierung sind nicht Teil des Leistungsspektrums.

Fazit

Windows Server 2022 von Microsoft ist die neueste Version, die im Vergleich zur Vorgängerversion die Bereiche Sicherheit, Verwaltung, Virtualisierung, Container-Unterstützung und Leistung mit verschiedenen Funktionen verbessert. Die Anforderungen moderner IT-Infrastrukturen sollen damit erfüllt und die Migration in die Cloud erleichtert werden.

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